Gefährliche Botschaften aus dem Vatikan?
15.07.2010
Nach einem Gerichtsgutachten soll Radio Vatikan Jahre lang Grenzwerte seiner Sendemasten überschritten und bei den Anrainern einen Anstieg der Krebserkrankungen verursacht haben
Die katholische Kirche hat viele Probleme. Jetzt wird dem Vatikan auch noch vorgeworfen, dass dessen Radiosender -"Die Stimme des Papstes" - nicht nur die kirchlichen Botschaften verbreitet, sondern womöglich Gläubige sowie Un- und Andersgläubige in der näheren Umgebung mit dem dadurch entstehenden Elektrosmog "belästigt", also gesundheitlich schädigt.
Grund des Vorwurfs ist, dass ein Anstieg von Krebserkrankungen bei Kindern nördlich von Rom von 1990 bis 2003 in zwei Studien festgestellt und vermutet wurde, dass Radio Vatikan mit seinen 60 Sendeantennen in Cesano, 20 km nördlich von Rom, Jahre lang die Grenzwerte für elektromagnetische Emissionen überschritten hat. Der Papstsender, der weltweit in 37 Sprachen sendet, wollte die Menschen offenbar möglichst nachhaltig beeindrucken. Eine Untersuchung des Umweltministeriums hatte 2001 festgestellt, dass die Emissionen den Grenzwert um das Sechsfache überschritten haben. Das Risiko, an Krebs zu erkranken, war für Kinder drei Mal so hoch als normal.
Lesen Sie weiter auf
http://www.heise.de/tp/blogs/6/148022
| Startseite | Zum Medienspiegel | Newsletter | Wer wir sind | Sitemap | Impressum |

